Was macht die Sonne eigentlich mit unserer Haut?

Es werde Licht – aber bitte nicht zuviel

Die Sonne ist lebenswichtig für alle Lebewesen auf unserem Planeten. Ohne die Sonne würde das Leben hier binnen von kürzester Zeit ausgelöscht. Wir lieben aber nicht nur die Sonne aus diesem guten Grund. Sie ist nicht nur warm und spendet Licht, sondern macht sie uns auch braun und gesund. Die Sonne auf der Haut steigert zum Beispiel die Abwehrkräfte gegen Infektionen helfend. Weiter regt das Sonnenlicht unseren Stoffwechsel an und auch die Bildung von Vitamin D. Auch die Durchblutung, die Atmung und somit Herz und Kreislauf ziehen ihren Vorteil aus der Sonne.

Braune Haut signalisiert außerdem Gesundheit und lässt uns frisch und munter aussehen. Doch was macht die Sonne eigentlich mit unserer Haut genau?

Im Grunde gar nichts, denn es sind vielmehr die UV-Strahlen, die uns bräunen aber auch leider großen Schaden zufügen können. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass ca. 80% der Hautkrebserkrankungen durch erhöhte UV-Belastung entstehen.

UV-A und UV-B – die strahlenden Geschwister

Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko

Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko (© Markomarcello – Fotolia.com)

Bei den UV-Strahlen spricht man von zwei Unterschieden. Einmal gibt es die UV-A und die UV-B Strahlung von der Sonne ausgehend. Die UV-A Strahlen dringen tief in das Hautgewebe, bis zur Lederhaut, ein und können dort erhebliche Schäden anrichten. Aber auch kosmetische Folgen können die UV-A Strahlen mit sich bringen, so z.B. leidet die Elastizität der Haut und die Faltenbildung wird gefördert. Außerdem verursachen diese Strahlen nicht selten den „schwarzen Hautkrebs“, auch Melanom genannt.

Die UV-B Strahlen hingegen dringen nicht ganz so tief in die Haut ein und steuern eher die Pigmentbildung, auch Melanin genannt, an. Die daraus resultierende Bräunung dient als körpereigener Schutz vor weiterer Sonneneinstrahlung. Weiter wird die Bildung von Vitamin D angeregt, das unerlässlich für unseren Knochenaufbau ist.

Die UV-B Strahlen sind aber auch für die nicht so angenehmen Dinge, wie Sonnenbrand und Entzündungen auf der Haut, verantwortlich.

Schön Braun – Aber mit Bedacht

Andauernde Sonneneinstrahlung ist ungesund. Beginnend bei dem Haupthaar, das auch keine Hitze mag, über die Haut, bis hin zum Hitzeschlag. Es muss nicht immer gleich das Schlimmste, wie z.B. Hautkrebs sein – auch ein Hitzeschlag kann bittere Folgen haben, wenn nicht rechtzeitig behandelt. Deshalb gilt es, immer ausreichenden Sonnenschutz dabei zu haben. Sonnencreme für die Haut, eine luftige Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille, zum Schutz der Augen. Denn selbst sie können nur eine bedingte Zeit mit extremer Lichteinstrahlung zurechtkommen.

Netzhautverletzungen sind dabei keine Seltenheit. Wenn man sich ganz sicher gehen will, lässt man sich bei einem Dermatologen (Hautarzt) seinen Hauttyp bestimmen. Der Arzt kann dem Patienten daraufhin genaustens aufklären, wie er das Bad in der Sonne gefahrlos genießen kann. Ganz besondere Beachtung gilt den Säuglingen und Kleinkindern. Ihre Haut ist noch nicht voll ausgewachsen und ausgebildet. Das bedeutet, dass sie sich noch nicht so gut gegen die UV-Strahlen „wehren“ kann. Generell gilt eine Sonnenbaddauer aufsteigend bis 25 Minuten täglich als ausreichend. Hauttypen unterscheiden sich, von daher werden Menschen auch unterschiedlich schnell braun. Natürlich gilt es auch, in der Sonne für ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu sorgen.

Die Pflege nach dem Sonnebad – Natürlich wirkend

Wichtig: Die Hautpflege nach dem Sonnenbad

Wichtig: Die Hautpflege nach dem Sonnenbad (© T.Tulik – Fotolia.com)

Ein Sonnenbad ist, trotz allen Schutzmaßnahmen, für die Haut immer harte Arbeit. Die andauernde Hitzeinwirkung und das Licht beanspruchen den natürlichen Flüssigkeit-. und Zellenhaushalt der Haut.

Natürliche Umweltbelastungen verlangen nach natürlichen Wirkstoffen, die der Haut helfen, sich wieder zu erholen. So spendet zum Beispiel das Arganöl in den Produkten von Nature Relations eine natürliche Feuchtigkeit und gibt der Haut zurück, was sie unter der Sonne verloren hat. Weiter schenkt die Shea Butter der Haut wertvolle Vitamine, die zur Entspannung auf Wiederaufbau dienen. Die Aroniabeere wirkt hingegen vitalisierend und hilft den Zellen, sich schnell zu regenerieren, während die Kigelia Africana Fruit entzündungshemmend tief in die Haut einwirken kann.