Trockene Haut: Ursachen und Pflegetipps

Trockene Hautstellen erscheinen oft fahl und schlecht durchblutet, oft können sie mit Rötungen und schuppigen oder sogar wunden Stellen einhergehen. Menschen, die zu trockener Haut neigen, können diese durch eine auf den Hauttyp abgestimmte Pflege und ausgewogene Ernährung meist gut in den Griff bekommen.

Mögliche Ursachen trockener Haut

Trockene Haut wird häufig von Juckreiz begleitet (© Kaspars Grinvalds - Fotolia.com)

Trockene Haut wird häufig von Juckreiz begleitet (© Kaspars Grinvalds – Fotolia.com)

Trockene, spannende und oder juckende Haut im Gesicht und am Körper kann sowohl äußerliche, als auch innere Ursachen haben. Ob jemand zu trockener Haut neigt, ist häufig zunächst eine Frage der Veranlagung. Zu den möglichen inneren Auslösern zählen zahlreiche Krankheiten. So begünstigen etwa Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes Mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion die Entstehung trockener Haut.

Auch psychische Faktoren wie Stress oder Depressionen können sich negativ auf das Hautbild auswirken. Ebenso können starke Hormonschwankungen eine Rolle spielen. Oft macht sich auch ein starker Flüssigkeitsmangel des Körpers über die trockene Haut bemerkbar. Einen großen Einfluss auf das Hautbild hat außerdem unsere Ernährung. Schlechte und einseitige Ernährung erzeugt oft einen Nährstoffmangel, der sich über vielerlei Symptome bemerkbar machen kann, häufig jedoch über unreine oder trockene Haut.

Auch Raucher haben ein erhöhtes Risiko, an trockener Haut zu leiden. Durch die Nikotinzufuhr wird die Durchblutung der Haut geschwächt, was sie oft trocken, blass und fahl erscheinen lässt. Äußerlich führt gerade im Winter die Kälte in Kombination mit trockener Heizungsluft zu juckender und schuppiger Haut und sie sollte daher in dieser Zeit besonders sorgsam gepflegt werden. Übertriebene Körperhygiene mit aggressiven Seifen oder Shampoos kann den natürliche Schutzmantel der Haut angreifen und ihre Selbstheilungsmechanismen zerstören. Trockene und juckende Hautstellen sind die Folge. Ähnlich verhält es sich mit chemischen Putzmitteln, die an die Haut gelangen. Hier sollte man zur Vorbeugung Handschuhe tragen.

Was tun gegen trockene Haut?

Zunächst einmal sollte geklärt werden, ob die trockene Haut Anzeichen einer ernsteren Krankheit, wie Neurodermitis oder Schuppenflechte ist. Ein Hautarztbesuch schafft hier Klarheit. Kann keine zugrundeliegende Krankheit diagnostiziert werden, so lassen sich trockene Hautstellen mit einigen Tipps behandeln.

Ein erster wichtiger Schritt, trockene Haut von innen heraus zu behandeln, ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Optimalerweise werden täglich 1,5 bis 2 Liter an Mineralwasser oder Tee getrunken um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers stabil zu halten. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig Zucker und Alkohol und reichlich frischem Obst und Gemüse ist ebenfalls eine wichtige Grundlage auf dem Weg zu gesunder, straffer und gut durchbluteter Haut.

Wer zu trockener Haut neigt, sollte bei der täglichen Pflege besonders vorsichtig sein. Make-Up-Reste werden besser nicht mit aggressiven Seifen, sondern mit milden Reinigungsschaums entfernt, da diese die Schutzbarriere der Haut nicht zerstören. Lauwarmes Wasser eignet sich besser als heißes.

Bei der Hautcreme sollte auf ein feuchtigkeitsspendendes Produkt geachtet werden, dass die Haut jedoch nicht einfettet, sondern rückfettend wirkt und möglichst frei von künstlichen Inhaltsstoffen ist. Die Cremes von Nature Relations sind komplett frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen und eignen sich aufgrund ihrer Verträglichkeit hervorragend für empfindliche, trockene und zu allergischen Reaktionen neigende Haut.

Übersicht: Hilfe bei Trockenhaut

  • Unterstützen Sie Ihre Haut von Innen mit gesunder Ernährung aus ausreichend Flüssigkeit
  • Vermeiden Sie Heizungsluft und aggessive Seifen und Shampoos
  • Verwenden Sie hochwertige, feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte
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