Wie Sie 5 häufige Hautprobleme nachhaltig lösen können

Trockene, gerötete Stellen, Juckreiz, Unreinheiten, störende Pigmentflecken oder Falten: Es gibt einige Hautprobleme, die auf Dauer belastend sein können. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Nicht jede Haut ist gleichermaßen empfindlich und reagiert bei Reizungen auf die gleiche Art. Von aggressiven Reinigungsprodukten, über Umwelteinflüsse und Allergien, bis hin zum jeweiligen Alter oder einfach Veranlagung, können Hautproblem ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Mit der richtigen Pflege lassen sich viele Hautprobleme lösen (Jörg Brinckheger  / pixelio.de)

So gerät beispielsweise der hauteigene Säureschutzmantel recht schnell aus dem Gleichgewicht. Ein pH-Wert von 5,5 gilt als optimal und sorgt dafür, dass die Haut sich gegen negative Reize zur Wehr setzen kann. Cremes, die schlecht vertragen werden, Allergien oder sogar Wettereinflüsse sind nur einige Dinge, die den pH-Wert verändern können, sodass die Haut ihren natürlichen Schutz nicht länger aufrecht erhält.

Die meisten Hautprobleme können jedoch gelöst oder zumindest deutlich reduziert werden.

Unreine Haut

Nicht nur in der Pubertät, auch im Erwachsenenalter leiden viele Menschen zeitweilig oder dauerhaft unter unreiner Haut. Um lästige Pickel loszuwerden, sollten stets die richtigen, auf den Hauttyp abgestimmten Pflegeprodukte verwendet werden. Sowohl Reinigungs- als auch Pflegecremes sollten sanft zur Haut sein und sie keinesfalls noch zusätzlich reizen. Produkte, die Fruchtsäuren enthalten, tragen dazu bei, die Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dampfbäder mit natürlichen Zutaten wie Kamille wirken häufig lindernd. Auch Zinksalbe, Apfelessig, Heilerde-Masken oder Peelings mit Mandelkleie können helfen. Gesunde Ernährung oder mehr Entspannung kann unreiner Haut ebenfalls entgegenwirken.

Trockene Haut

Trockene Haut, der Feuchtigkeit fehlt, fühlt sich oft unangenehm an, ist rot, spannt, oder juckt sogar. Schuld ist häufig der gestörte Säureschutzmantel, der beispielsweise durch spezielle Pflegelotions und besonders sanfte Dusch-Cremes wieder in seinen natürlichen Zustand gebracht werden kann.

Um die Haut vor Austrocknung zu schützen, sollte sie möglichst selten mit sehr heißen oder kalten Temperaturen in Berührung kommen. Alkoholhaltige Pflegeprodukte sind tabu, ebenso wie starke Sonneneinstrahlung und zu häufiges Waschen – vor allem mit aggressiven Produkten.
Reichhaltige Pflegecremes, die beispielsweise Urea, Aloe vera oder Glycerin enthalten, geben ihr hingegen die nötige Feuchtigkeit zurück.

Alternde Haut

Im Alter bleiben Falten nicht aus. Trotzdem können sie abgemildert und ihre Entstehung hinausgezögert werden. Anti-Aging-Cremes mit reichhaltiger Sheabutter, mit Hyaluronsäure (die zur verbesserten Speicherung von Feuchtigkeit beiträgt), oder mit den antioxidativen Wirkstoffen der Früchte des afrikanischen Baumes „Kigelia africana“, gelten derzeit als beste Produkte, um der Hautalterung entgegen zu wirken.

Auch Arganöl, wie es beispielsweise in Aviara Cremes von Nature Relations vorkommt, die Inhaltsstoffe der Aronia- und Goji-Beeren sowie gesunde, vitaminreiche Ernährung viel Schlaf, ausreichend Wasser und wenig Stress wirken alternder Haut entgegen.

Pigmentflecken

Pigmentflecken und Muttermale entstehen, wenn an bestimmten Stellen besonders viel Melanin produziert wird. Zu viel UV-Strahlung trägt beispielsweise zur Entstehung der kleinen, dunklen Pünktchen bei, ebenso wie hormonelle Veränderungen.

Wen die Flecken stören, der kann sie von einem Hautarzt mithilfe eines Lasers, eines speziellen Peelings oder auch mit bleichender Creme entfernen – oder zumindest deutlich verblassen – lassen. Zur Vorbeugung sollte prinzipiell bei jedem Wetter Hautpflege benutzt werden, die einen Sonnenschutz enthält.

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut kann sich auf ganz verschiedene Art zeigen. Pickel und schuppige, trockene Hautstellen können ebenso ein Anzeichen für besonders sensible Haut sein, wie juckende Hautpartien oder gar auffällige Ekzeme. Schon kleinste Reizungen – etwa durch falsches Essen, Kälte oder psychischen Stress – können bereits zu Hautirritationen führen.

Unbedingt sollten dann sehr sanfte, möglichst natürliche Pflegeprodukte benutzt werden, die keine Zusätze beinhalten, die die Haut noch weiter reizen könnten. Die Lotions sollten am besten kein Parfum, Alkohol oder Konservierungsstoffe enthalten.

Je weniger künstliche Zusätze in Pflegecremes stecken, umso geringer ist in der Regel die Gefahr, dass die Haut unnötig belastet wird. Ganz natürliche Kosmetik – frei von Schadstoffen oder anderen hautreizenden Inhaltsstoffen – wird normalerweise besser vertragen und lässt die Haut lange jung, gesund und zart bleiben.

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