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Beta-Carotin

Beta-Carotin, namentlich zurückzuführen auf das lateinische Wort „carota“ („Karotte“), gehört den Carotinoiden an und gilt als quantitativ relevanteste Substanz dieser Gruppe. Es stellt einen fettlöslichen sekundären Pflanzenstoff dar, welcher für die gelb bis rötlichen Farbtöne in Lebensmitteln verantwortlich ist.

Im menschlichen Organismus fungiert Beta-Carotin als Vorstufe des Vitamins A. Durch biochemische Umwandlung der Strukturen wird es nach Bedarf in der Darmschleimhaut in Retinol umgewandelt oder im Fettgewebe des Körpers gespeichert, wodurch es eine entscheidende Funktion in der Vitamin A-Versorgung des Körpers einnimmt. Beta Carotin nimmt also eine wichtige Funktion für unsere Gesundheit ein. Doch wie kommt das Carotin zum Körper?

Marillen verfügen über einen hohen Anteil an Beta-Carotin (Foto: sewa golubkow / pixelio.de)

Vorkommen von Beta-Carotin

Als natürlicher Bestandteil lässt sich Beta-Carotin insbesondere in orangefarbenen, roten und dunkelgrünen Obst- und Gemüsesorten vorfinden. Aber auch Lebensmittel wie Marillen, Karotten, Kartoffeln und Spinat enthalten eine beachtliche Menge des Provitamins. Des Weiteren weisen Nahrungsmittel, wie Milchprodukte, Eigelb oder Lachs, den Farbstoff in geringerem Maß auf. Neben dem ursprünglichen Vorkommen wird Beta-Carotin auch synthetisch hergestellt. Eine Gesunde Ernährung trängt also maßgeblich zur ausreichenden Versorgung mit Beta-Carotin bei, es unterstützt das Herz und trägt in der richtigen Menge zum Schutz vor Krebs bei.

 

Wirkung und Einsatz

Der Vorläufer des Vitamins A ist an bedeutenden physischen Prozessen beteiligt. Er nimmt Einfluss auf das Wachstum, den Zellstoffwechsel im Körper sowie die Immunabwehr und senkt die Krebs- und Herzinfarktwahrscheinlichkeit. Durch die Anregung der Melaninproduktion trägt Beta-Carotin zur Sonnenbräunung bei.

Während es der Lebensmittelindustrie als Farbstoff dient und vorwiegend innerlich aufgenommen wird, findet das Carotinoid darüber hinaus Verwendung in Pflegeprodukten, wie Creme oder Shampoo. Aufgrund der antioxidativen Wirkung wird ein hautschützender Effekt erzielt, was Beta-Carotin vor allem für die Anti-Aging-Kosmetik prädestiniert. Es bewahrt die Epidermis vor aggressiven Umwelteinflüssen und absorbiert UV Strahlen, wodurch einer Zellzerstörung entgegengewirkt wird. Folglich hemmt der Stoff die vorzeitige Hautalterung und reduziert das Risiko an Melanomen zu erkranken.

 

Mangelerscheinungen

Die verminderte Aufnahme von Beta-Carotin kann in seltenen Fällen einen Retinol-Mangel nach sich ziehen, welcher als Infektanfälligkeit, Sehschwäche oder Beeinträchtigung anderer Sinnesempfindungen in Erscheinung treten kann. Äußerlich macht er sich durch trockene Haut, Akne, brüchiges Haar oder Rillen in den Fingernägeln bemerkbar.

 

Überdosierung

In der Regel bleiben hohe Dosen an Beta-Carotin folgenlos. Der Zufuhr in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder künstlich angereicherten Getränken wird allerdings unter bestimmten Voraussetzungen eine kanzerogene (krebserregende) Wirkung nachgesagt. In großer Menge eingenommen steigt das Bronchialkrebsrisiko von Rauchern ebenso wie die Darmkrebswahrscheinlichkeit bei Menschen mit gesteigertem Alkoholkonsum. Die Folgen von hoch dosierter Aufnahme des natürlichen Pflanzenfarbstoffs über Obst und Gemüse ist jedoch generell unbedenklich.