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Emulgator

Emulgatoren sind Stoffe, die dazu dienen, aus zwei Stoffen, die eigentlich nicht mischbar sind, eine Emulsion zu bilden. Sie kommen sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch im Bereich der Kosmetik zum Einsatz.

 

Wirkungsweise von Emulgatoren

Als Emulgatoren bezeichnet man Stoffe, die in der Lage sind, Stoffe, die eigentlich nicht vermischt werden können, zu einer Einheit zu vermengen, welche als Emulsion bezeichnet wird. Emulgatoren sind sowohl in Fett als auch in Wasser löslich, was wiederum auf die einzigartigen Moleküle der Emulgatoren zurückzuführen ist. Diese bestehen aus zwei Teilen: Dem wasserliebenden (hydrophilen) Teil und dem fettliebenden (lipophilen) Teil. Diese beiden Teile ermöglichen dem Molekül, eigentlich unverträgliche Stoffe wie Wasser und Fett zu einer beständigen Emulsion zu bringen.

Es existieren verschiedenste Emulgatoren wie etwa Lanolin, Wollwachsalkohole, Eucerin, Tegomuls, Emulsan, Reinlecithin oder Fluid-Lecithin, welche unterschiedliche Konsistenzen aufweisen. Auch die Eigenschaften und deren Wirkung auf die Haut unterscheiden sich. Darüber hinaus ist auch die Schmelztemperatur fester Emulgatoren ein wichtiger Faktor. In der Regel liegt diese zwischen 40 und 60 Grad. Auch die Menge an Wasser, die von dem jeweiligen Emulgator aufgenommen werden kann, hat maßgeblich Einfluss auf den Verwendungszweck.

 

Emulgatoren in Anti-Aging-Produkten

Emulgatoren werden in Anti-Aging-Produkten eingesetzt, da sie in der Lage sind, die verschiedenen Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts zu binden. Dadurch entsteht die typische Konsistenz von Anti-Aging-Cremes und allgemein Pflegeprodukten für die Haut.

Der Effekt der Emulgatoren erleichtert so das Auftragen der Creme und sorgt zudem dafür, dass diese schneller einzieht.  Da es verschiedene Emulgatoren gibt, unterscheiden sich auch die genauen Wirkungsweisen. Speziell bei der Herstellung eigener Cremes ist deshalb auf die Nachteile des jeweiligen Emulgators zu achten. Lanolin anhydrid (Wollwachs ohne Wasser) beispielsweise, löst relativ häufig allergische Reaktionen aus, während Tegomuls besonders empfindlich auf Säuren und diverse Zusatzstoffe reagiert. Auch die generellen Vorteile lassen sich deshalb relativ schwer bestimmen. Speziell Eucerin und Emulsan weisen jedoch eine hohe Stabilität auf.

Gesundheitliche Risiken sind dementsprechend lediglich zu befürchten, wenn eine Allergie auf den jeweiligen Emulgator vorliegt. Bei einer übermäßigen Verwendung kann es zudem zu einer Austrocknung der Haut kommen. Die genaue Zusammensetzung der jeweiligen E-Nummer lässt sich in der Liste der in der Europäischen Union zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe nachlesen.

 

Mono- und Diglyceride als Emulgatoren

Vor allem in der Lebensmittelindustrie werden häufig Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren als Emulgatoren eingesetzt. Hier ist für Veganer und Vegetarier Vorsicht geboten, da diese Emulgatoren einen tierischen Ursprung haben können. Auch Nature Relations verwendet Glycerin als Emulgator, jedoch frei von jeglichen tierischen Zusätzen.